Gerade die äusserst eindrückliche, authentisch wirkende und insofern glaubhafte und im Übrigen vom Beschuldigten eingestandene Tatrekonstruktion des Opfers (pag. 375) veranschaulicht die grosse Dynamik des Kampfes. Gerade die körperliche Auseinandersetzung auf dem Sofa zeugt von einem regelrechten Überlebenskampf des Opfers, in dessen Rahmen das Opfer bestrebt war, die messerführende Hand des Beschuldigten von seinem eigenen Körper wegzudrücken.