Nach Ansicht der herrschenden Lehre erfüllt jede Überweisung ins Ausland von deliktisch erlangten Vermögenswerten den Tatbestand der Geldwäscherei, unabhängig davon, ob ein «paper trail» bzw. eine sogenannte «Papierspur» vorliegt oder nicht (vgl. ACKERMANN, in: Kommentar Kriminelles Vermögen – Kriminelle Organisationen – Band II, 2018, N 455 f. zu Art. 305bis StGB; PIETH, a.a.O., N 49 zu Art. 305bis StGB; CASSANI, in: Commentaire Romand Code Pénal II, 1. Aufl. 2017, N 35 zu Art. 305bis StGB).