Die Existenz einer neuen Gruppe werde daher zur Konkurrenz, wenn sich deren Mitglieder mit dem Clubemblem in einer Art und Weise präsentieren, die sie für andere Biker wahrnehmbar macht. Typischer Fall sei der Besuch von Motorradtreffen, Clubhauspartys und einschlägigen Bars (a.a.O., S. 328). Solche Territorialitätskonflikte bewältige ein Outlaw Motorcycle Club, indem er dem anderen Club in seiner Region die «Colours» wegnehme. Der einzelne Club als Aggressor müsse damit rechnen, dass ein neugegründeter Outlaw Motorcycle Club nicht klein beigebe, sondern auch bei schwerer Bedrohung und gewaltsamer Einwirkung weiterhin am Tragen des Clubemblems festhalte.