Gleichzeitig wies er sämtliche Schuld von sich und stellte sich als Opfer dar, das in die Irre geführt worden sei. Damit einhergehend zitierte er oberinstanzlich eine angebliche Nachricht seiner Schwester, die ihn in den höchsten Tönen gelobt und ihn als Menschen bezeichnet habe, der «zu gut für diese Welt» sei. Er sei einfach immer mit schlechten Leuten zusammengekommen, die ihn ausgenutzt und seine Gutmütigkeit missbraucht hätten (pag. 18 1163 Z. 7 ff.). Die Parallelen zu den referierten Charakterisierungen aus früheren Verfahren sind eindrücklich. Wie nachfolgend noch näher dargelegt wird, geht auch die Kammer davon aus, dass der Beschuldigte das Talent besitzt,