Bis zum kontaminierten Bodensatz darf über legale Werte verfügt werden. Im Übrigen bestimmt sich nach dem Grundsatz in dubio pro reo welcher Anteil kontaminiert ist (BSK StGB-PIETH, a.a.O., Art. 305bis N 35 m.w.H.). Prinzipiell hat der Schweizer Richter die Herkunft der Vermögenswerte aus Verbrechen nachzuweisen. Dabei darf er auch auf Urteile und gleichwertige Entscheide verweisen. Allerdings ist nach Meinung des Bundesgericht nicht ein strikter Nachweis erforderlich: «Exiger que l’on connaisse en détail le circonstances du crime, avant de pouvoir réprimer le blanchissage de l’argent ainsi obtenu, aurait considérablement compliqué et ralenti l’action de la justice suisse …