So habe sie der Beschuldigte bereits drei Tage nach dem ersten Kontakt via Snapchat-Nachricht gefragt, ob er zu ihr kommen könne, da ihm die Decke auf den Kopf falle, was sie als relativ komisch empfunden habe, da sie ihn nicht wirklich gekannt und nicht wirklich mit ihm gesprochen habe (pag. 44 Z. 44 ff.). Auf die Frage, weshalb sie ihn trotz des komischen Gefühls zu sich nach Hause habe kommen lassen, gab sie an: «Weil ich das Gefühl hatte, dass ich auch froh wäre, wenn ich zu jemandem gehen kann und ich wusste auch nicht in welcher Situation er war. Er war ja trotzdem Teil dieser Gruppe, auch wenn ich ihn nicht so gut kannte» (pag. 58 Z. 140).