Sie habe ein schlechtes Gewissen gehabt, jemanden in der Nacht aus der Wohnung zu werfen. Es sei März und nicht Sommer gewesen. Sie habe ihn viel zu lange als Kollegen angesehen und nicht als Fremden, der so etwas machen würde. Dass er im gleichen Kollegenkreis gewesen sei, habe es noch schwieriger gemacht; sie habe immer noch das Gefühl gehabt, dass er ja ein Kollege sei und sie hätten zusammen lernen wollen. Auch habe sie gedacht, dass es sie nicht so mitnehmen würde und dass sie damit «zSchlag» komme bzw. am Anfang nicht kapiert, dass es so viel in ihr kaputtmachen könnte. Sie habe auch noch nie jemanden aus ihrer Wohnung geworfen.