49 Z. 265 ff.). Ferner schilderte sie glaubhaft eine Veränderung ihres Verhaltens, Angstgefühle sowie eine nachhaltige Erschütterung ihres Vertrauens Männern gegenüber und führte aus, abgesehen von ihrem Partner und ausserhalb ihrer Familie keinen Kontakt mehr zu Männern zu haben (pag. 655 Z. 20 ff. sowie pag. 656 Z. 36). Äusserst plastisch drückte sie dies gegenüber der Staatsanwaltschaft aus (pag. 76 Z. 822 ff.): «Ich habe seitdem Migräne. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm und weniger. Die Migräne hatte ich nachts. Ich bin schockartig erwacht und [hatte] Panikattacken […]. Ich weiss nicht, ich hatte extrem viel Schiss, wenn ich Männern begegnet bin. Ich bin Männern ausgewichen.