Es habe durchaus Phasen gegeben, in denen sich der Beschuldigte über mehrere Tage an die Regeln gehalten habe, dies sei im Vollzugsverlaufsjournal auch dokumentiert. Überwiegend werde aber berichtet, wie der Beschuldigte im Minutentakt den Zellennotruf tätige und Mitarbeitende mit seinen endlosen, zusammenhangslosen Diskussionen nerve. Der Beschuldigte zeige kein Verständnis, wenn betreffend das Essen etwas nicht seinen Vorstellungen entspreche und minutenlange Tobsuchtsanfälle mit Schlägen gegen die Zellentür und lautem Schreien seien die Folge gewesen.