Er spielte den Kontakt mit «J.________» herunter und relativierte, dass sie [«J.________»] einfach bei ihm auf der Liste gewesen sei und zwischendurch – wenn ihm langweilig gewesen sei – habe man ein paar Zeilen miteinander gechattet (pag. 551, Z. 42 ff.). Den Akten sind jedoch seitenweise Protokolle eines über mehrere Monate laufenden Austauschs zu entnehmen, welcher zu Beginn sogar in einem sogenannten «Teentalk» erfolgte (pag. 9). Auf Vorhalt dieses Umstands erklärte der Beschuldigte, dies sei ihm nicht bewusst gewesen, er sei einfach dorthin, wo die Leute gewesen seien (pag. 552, Z. 5 ff.). Man suche dort, wo die Leute seien. Im «Teentalk», weil man mit denen chatten könne.