Sodann fällt ins Gewicht, dass der Beschuldigte seiner Ehefrau den mit Colchicin vergifteten Kaffee servierte, sich zu ihr gesellte, selber einen Kaffee trank, sich seinem iPad widmete und wartete, während seine Ehefrau in seinem Beisein den vergifteten Kaffee zu sich nahm, wobei er aufgrund seiner Recherchen genau wusste, dass das Colchicin demnächst seine Wirkung entfalten und seine Ehefrau letztendlich daran sterben würde. Dieses Vorgehen wirkt ebenfalls sehr grausam, berechnend und gefühlskalt, auch wenn bedenkt wird, dass die beiden seit knapp 25 Jahren ein Paar bzw. über 20 Jahren verheiratet waren.