Anschliessend servierte er ihr – im Wissen um die demnächst eintretenden schmerzhaften Symptome der Vergiftung, die tödliche Wirkung der verwendeten Menge Colchicin und mit der Absicht, sie zu töten – den mit Colchicin vergifteten Kaffee. Er setzte sich zu ihr ins Wohnzimmer, trank seinen eigenen Kaffee, wendete sich seinem iPad zu und wartete, bis demnächst die ersten Beschwerden – und letztendlich der Tod seiner Ehefrau – eintreten würden. Das vom Beschuldigten seiner Ehefrau heimlich verabreichte Colchicin zeigte sodann in den nächsten rund zwei Stunden seine Wirkung und führte bei ihr ab ca. 14:00 Uhr zu Übelkeit und Durchfall.