Um ca. 12:00 Uhr und damit (entgegen den Angaben des Beschuldigten) noch bevor die Lasagne fertig war, fragte er seine im Wohnzimmer sitzende Ehefrau, ob sie auch einen Kaffee wolle. In der Folge respektive weil sie dies bejahte, bereitete er zwei Kaffees vor und rührte dabei eine unbekannte Menge Pulver mit rund 240 mg (der konkrete Reinheitsgrad des Pulvers ist nicht bekannt) – und damit das Sechsfache einer tödlichen Dosis – des Wirkstoffs Colchicin, welches er in einem Säcklein auf sich trug, in einen der Kaffees.