4001 und pag. 4004) nützte der Beschuldigte mit diesem Vorgehen das «blinde Vertrauen seiner unwissenden Ehefrau aus». Diesbezüglich erscheint der Kammer erwähnenswert, dass es kein «blindes Vertrauen» erfordert, um von jemandem einen Kaffee anzunehmen – und zwar erst recht nicht, wenn der Kaffee vom eigenen Ehegatten serviert wird. 7.2 Nach Verabreichung des Colchicins Die Vorinstanz fasste die Geschehnisse nach der Verabreichung des Colchicins grundsätzlich zutreffend zusammen, darauf kann ebenfalls verwiesen werden (pag. 4481 ff., S. 19 ff. der vorinstanzlichen Urteilsbegründung).