Kommt es im Rahmen einer Schändung bzw. einer sexuellen Nötigung zum Vollzug des Beischlafs oder wird am Opfer eine beischlafsähnliche Handlung vorgenommen, so ist eine Strafe analog zu Art. 190 von mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe auszusprechen (TRECH- SEL/BERTOSSA in: Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar [nachfolgend zit. PK-BEARBEITER], 4. Aufl. 2021, N 8 zu Art. 191; BSK StGB-MAIER, 4. Aufl. 2019, N 51 zu Art. 189). Erzwungene beischlafsähnliche Handlungen wiegen mit anderen Worten verschuldensmässig praktisch gleich schwer wie erzwungener Beischlaf.