Den Schreiben ist zu entnehmen, dass die aufgeführte «Anamnese» vor allem auf den Behauptungen des Kindes und teilweise seiner Eltern beruhte und offensichtlich ohne weitere Aktenkenntnis, insbesondere der KESB-Akten, verfasst wurde. Aus den glaubhaften und authentischen Aussagen des Sohnes selber am 22. April 2021 gegenüber der Polizei (er wird in den KESB- Akten als überdurchschnittlich intelligent beschrieben) ergibt sich klar, dass er sehr hohe Ansprüche an die Individualität seiner Tagesgestaltung hatte, wenig belastbar war, offensichtlich Mühe mit Autorität und Unterordnung hatte und sich in vielen Si-