Angesichts dieser Spurenlage kann nach Ansicht der Kammer der Einschätzung im Rapport Forensik vorbehaltlos gefolgt werden, wonach es sehr wahrscheinlich erscheint, dass sich die Beschuldigte zeitnah zum Delikt im Bereich der Nachttischschublade aufhielt, diese öffnete und nach etwas suchte und dabei auch das iPhone berührt und beschädigt wurde (pag. 1933). Die Beschuldigte führte diesbezüglich aus, sie habe jeweils das iPhone ihres Ehemannes angeschaut, was für sie als Brasilianerin normal sei (pag. 590 Z. 336 f.). Sie habe das einfach immer so gemacht (vgl. pag. 618 Z. 156 ff. und pag. 619 Z. 171 f.).