Man sehe es häufig, dass die Betroffenen in dem Moment, in dem die Störung oder die Symptome medikamentös gut behandelt seien, bereits seien, sich damit auseinanderzusetzen, dass sie eine Erkrankung hätten, wie man damit am besten umgehe, usw., und dass die die Türe für die psychotherapeutischen Behandlungsschritte aufgehe. Das Problem sei bisher gewesen, dass sich der Beschuldigte den Behandlungen im allgemeinen psychiatrischen Setting mehr oder weniger schnell entzogen habe; das sehe man bei dieser Erkrankung häufig (vgl. pag. 1803, Z. 15-23). Dementsprechend gehören die fehlende Krankheitseinsicht und der mangelnde Therapiewillen zum Krankheitsbild der paranoiden Schizophrenie.