zuführen sei. Daraus leitete die Verteidigung ab, es liege möglicherweise gar keine Schizophrenie, sondern eine Persönlichkeitsstörung vor. Das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung zusätzlich zur paranoiden Störung wurde durch Dr. med. C.________ nicht verneint (pag. 1232, Z. 3-23 und Z. 25-44). Sie führte aber aus, dass eine solche zurzeit nicht sicher diagnostiziert werden könne bzw. dürfe, da die schizophrene Erkrankung im Vordergrund stehe und daher aktuell keine Rückschlüsse auf die Primärpersönlichkeit möglich seien. Da die schizophrene Erkrankung medikamentös behandelbar sei, müsse man zuerst diese Krankheit angehen.