Die Rechtsprechung nimmt dabei Rücksicht auf unerfahrene und aufgrund von Alter oder Krankheit beeinträchtigte Opfer oder auf solche, die sich in einem Abhängigkeitsverhältnis oder in einer Notlage befinden und deshalb eingeschränkt im Stande sind, dem Täter zu misstrauen. Dabei entfällt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrlässigkeit des Getäuschten, sondern nur bei Leichtfertigkeit, welche das betrügerische Verhalten des Täters in den Hintergrund treten lässt (vgl. BGE 147 IV 73 E. 3.2, BGE 142 IV 153 E. 2.2.2 S. 154 f., BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 81, BGE 128 IV 18 E. 3a S. 20 f., BGer 6B_1323/2017 vom 16. März 2018 E. 1.1, BGer 6B_150/2017 vom 11. Janu-