Sexualdelikte führen regelmässig zu längerdauernden, insbesondere auch psychischen Beeinträchtigungen bei den Opfern, so auch vorliegend bei der Privatklägerin. Wie bereits erwähnt, wird im ärztlichen Bericht vom 28. November 2022 festgehalten, sie leide seit dem Vorfall unter posttraumatisch sich wiederholendem Erleben des Traumas in aufdrängenden Erinnerungen in Form von Intrusionen und Flashbacks, teils spontan, teils durch Trigger ausgelöst und im Zusammenhang mit starken physiologischen und emotionalen Reaktionen. Sie vermeide Situationen, Gedanken, Gefühle oder Aktivitäten, die an das Trauma erinnern.