So führte sie aus, sie leide immer noch psychisch unter dem Vorfall vom 5. Juni 2020 und glaube, dass das auch immer so bleiben werde. Ihr Vertrauen sei sehr stark geschädigt worden, sie bekomme schnell Angst und habe oft Angstzustände, die bis zur Panik gehen könnten. Durch die Therapie habe sie ihre Symptome aber im Griff (pag. 745 Z. 36 ff.). Die Berufungsverhandlung habe diverse Symptome jedoch wieder verstärkt (Schlafstörungen, Misstrauen gegenüber Männern, Schwierigkeiten mit sexueller Intimität etc., pag. 746 Z. 11 ff.).