Sie leidet seit dem Vorfall unter posttraumatisch sich wiederholendem Erleben des Traumas in aufdrängenden Erinnerungen in Form von Intrusionen und Flashbacks, teils spontan, teils durch Trigger ausgelöst und im Zusammenhang mit starken physiologischen und emotionalen Reaktionen. Sie vermeidet Situationen, Gedanken, Gefühle oder Aktivitäten, die an das Trauma erinnern. Weiter beschreibt sie seither bestehende Hypervigilanz, erhöhte Reizbarkeit, ausgeprägte Wut und Ärger, Furcht, abends oder nachts allein unterwegs zu sein sowie Selbsthass bis hin zu Suizidgedanken.