Anlässlich der Berufungsverhandlung führte sie übereinstimmend aus, sie sei nach der Analpenetration in eine Schockstarre verfallen. Diese Schockstarre habe ziemlich lange angedauert (pag. 747 Z. 27 f.). Sie habe sich so gefühlt, dass etwas passiert sei, was in ihrer Realität, so wie sie sich die Welt vorstelle, nicht hätte passieren können und sollen. Dann sei es halt trotzdem passiert und sie habe sich selbst gefragt, ob sie spinne bzw. ob das wirklich passiert sei. In dieser Zeit habe die Welt keinen Sinn gemacht und sie habe sich in der Realität nicht mehr zurechtfinden können (pag. 747 Z. 31 ff.).