Auf den Vorhalt der Limitierung der stationären Einleitung und der Frage, wieviel Zeit dies brauche, sagte der Sachverständige, dass es darauf ankomme, wie mutig seine Kollegen seien. Vier bis sechs Wochen würde es für eine Reduktion um 20-30 mg brauchen. Die Reaktionen (Unruhe und etwas gereizte Stimmung) könnten in einem stationären Rahmen abgefangen werden. Zur Frage der vollzugsbegleitenden ambulanten Therapie sagte der Sachverständige, die Medikation müsse kritisch angeschaut werden. Mit der aktuellen Medikation werde kein Gefängnis den Beschuldigten aufnehmen. Dies sei gar nicht möglich. Die Gesundheitsdienste würden erstmals einen Abbau wollen.