Daraus müsse geschlossen werden, dass nicht von einer guten Behandlungsbereitschaft und Therapiefähigkeit ausgegangen werden könne. Bei einer Opiatabhängigkeit sei die erste Wahl die Substitutionsbehandlung. Substitutionsbehandlung, insbesondere bei schweren oder komplizierten Fällen, wie z.B. bei fortgesetztem Beikonsum, gehöre in die Hand einer Fachärztin oder eines Facharztes. Dies gelte besonders bei einer Kombination mit Benzodiazepinen. Der Beschuldigte erhalte zurzeit zusätzlich zu 140 mg Methadon noch 80 mg Valium pro Tag. Bei dieser Kombination bestehe ein erhöhtes Risiko einer verstärkten bzw. verlängerten Atemdepression und Sedierung. Zudem könne die gleichzeitige Be-