69 nem erhöhten Rhythmus vorträgt. Der Beschuldigte selbst hat hierbei ausgeführt, dass es bei der in der Predigt verwendeten Rhetorik darum gehe, die Zuschauer wach zu halten und dass diese verstehen würden, was gesagt werde. Es gehe darum, dass man mit dem erhöhten Ton die Aufmerksamkeit der Zuschauer erhalte (pag. 2355 Z. 12 ff.). Dass durch den Beschuldigten auf die Zuhörenden damit ein besonders hoher psychologischer Druck aufgebaut wurde, erachtet die Kammer somit, der gutachterlichen Argumentation folgend, als zutreffend.