Die Adressierung der genannten Gruppen finde auf Grundlage einer Zuschreibung als religiöse, ethnische oder als politische Gruppe statt. Weiter lasse sich im vorliegenden Fall durch die Formulierung einer Aufrufung an Gott zwar keine eindeutig explizite Handlungsaufforderung zu Hass und Diskriminierung ableiteten, durch die unübliche Formulierung der Aufrufung in der Predigt und vor dem Hintergrund anderer Textstellen innerhalb der Predigt werde jedoch ein Hervorbringen von negativen Emotionen bewirkt, was zu Hass oder Diskriminierung gegen eine der angeführten Gruppen führen könne (pag. 2525 ff., S. 85 ff.