und nahm das verschreibungspflichtige Antidepressivum Venlafaxine. Das Venlafaxine hatte sie nach eigenen Angaben mit 275 Milligramm in einer relativ hohen Dosis eingenommen. Eine so hohe Dosis sei eigentlich nur in einer stationären Therapie erlaubt. Bei einem Bluttest habe man dann herausgefunden, dass das Medikament bei ihr wahrscheinlich gar nie angeschlagen habe (pag. 638 Z. 33 ff.). Die psychiatrische Behandlung sei 2016/2017 durch ihre Scheidung und einen Suizidversuch ihrer Mutter nötig geworden. Sie habe die Therapie danach nie abgebrochen, sondern sei einfach in grösseren Abständen hingegangen (pag. 639 Z. 24 ff.).