Es gebe keine persönlichkeitsbezogenen Merkmale, die verlässliche Aussagen darüber zulassen, ob ein individueller Zeuge stark oder schwach suggestibel ist. Entsprechend seien die bisherigen Versuche gescheitert, die individuelle Suggestibilität mittels Testverfahren zuverlässig zu erfassen. Die bisherige Forschung lasse lediglich gruppenspezifische Unterschiede erkennen. Generell seien jüngere Kinder anfälliger als ältere Kinder und Erwachsene. Und intellektuell schwächer begabte Personen seien stärker gefährdet als Aussagende mit besseren kognitiven Fähigkeiten (BERLINGER, a.a.O., S. 54).