Während dieser Zeit seien der Beschuldigten zu hohe Taggelder von monatlich ca. CHF 1'387.00 zugesprochen worden, weshalb sie mehr als einen Drittel ihres versicherten Verdienstes zusätzlich erhalten habe. Sie habe sich damit über einen längeren Zeitraum einen ihrer Situation nicht angemessenen Lebensstandard leisten können. Sie habe zudem Tätigkeiten bei mehreren Arbeitgebern verschwiegen. Weiter habe sie regelmässig Termine bei der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) wahrgenommen und sei in ständigem Austausch mit ihrer Ansprechperson gestanden. Trotzdem habe sie ihre Tätigkeiten verschwiegen, was für eine erhebliche kriminelle Energie spreche.