894 f.) [Anm. Kammer: und der Polizei, pag. 133] alles andere als merkwürdig. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Opfer sexueller Gewalt das von ihnen Durchlebte nicht oder erst viel später offenbaren (können) und auch unmittelbar nach dem Übergriff keine Kraft haben oder sich schämen, sich einer körperlichen Untersuchung zu unterziehen. Weiter ist notorisch, dass sich Opfer zumeist erst einer Person aus ihrem Umfeld anvertrauen, bevor sie sich trauen, zur Polizei zu gehen.