Er habe keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gehabt, die Scham über die prekären Lebensbedingungen sei zu gross gewesen. Der Beschuldigte habe sich auch finanziell nicht beteiligen können, weshalb die Unterhaltsbeiträge bevorschusst worden seien. Es sei ein bewusster Entscheid des Beschuldigten zu Gunsten seiner Kinder gewesen, auf das gemeinsame Sorgerecht zu verzichten. Bis zur Verhaftung Ende März 2023 sei sein Alltag von der Sucht geprägt gewesen, er habe immer überlegt, wie er Drogen besorgen könne. Erst nach der Verhaftung habe er sich wieder davon distanzieren können.