Er setzte sich von Anfang an für eine eingehende Untersuchung der Kuh ein, indem er beispielsweise noch einen Chiropraktor und ehemaligen Tierarzt anrufen liess, um ihn zu fragen, ob man da nichts machen könne. Erst nachdem ihm dieser unter der Annahme einer Schulterblattfraktur oder -luxation gesagt habe, dass man nichts machen könne, habe er sich mit der Notschlachtung abgefunden (pag. 37, Z. 99 ff.; pag. 298, 1 ff.; pag. 458, Z. 20 f.). Wäre ihm das Tierwohl nicht wichtig, würde bei einem Nutztier kaum ein Chiropraktor kontaktiert werden. Er organisierte dann auch die Seilwinde; die Notschlachtung im Stall war initial mithin durchaus geplant. Die Darstellung von Dr. med. vet.