Kritisch zu hinterfragen ist sodann die Tatsache, dass der Beschuldigte von seinem gegenwärtig behandelnden Psychiater in der Vorstellung bestärkt wird, der tägliche Konsum eines Joints habe keinen negativen Einfluss auf die Schizophrenie. Dementsprechend scheint dem Beschuldigten nach wie vor die Einsicht zu fehlen, dass sich auch ein reduzierter Cannabiskonsum ungünstig auf die Schizophrenie auswirkt. Zwar gab er oberinstanzlich an, es sei nicht gut für ihn, wenn er zu viel «kiffe» (pag. 1435 Z. 28 ff.) und signalisierte Bereitschaft, eine komplette Abstinenz von Cannabis zu erarbeiten (pag. 143 Z. 1 f.).