Das sehe sie bei einem stabilen Verlauf nicht über Jahre hinweg. Wenn man innerhalb von 12 Monaten sehe, dass die Medikation zuverlässig eingenommen und nicht konsumiert werde, könne man lockern, beispielsweise in ein forensisches Wohnheim, um die Abstinenzmotivation weiterhin aufrecht zu erhalten und störungsspezifisch, psychoedukativ und auch deliktorientiert weiter zu arbeiten. Sie schätze, dass das bei einem guten Verlauf 1-2 Jahre in Anspruch nehmen würde. Auch da gäbe es im Verlauf weitere Lockerungsschritte. Aus ihrer Sicht sei das kein «Wegsperren, ohne Ausgang». Bei gutem Verlauf gebe es immer mehr Lockerungen.