Zur Verbesserung der Legalprognose reiche das damals aktuelle Setting (kontrollierte Medikamentenabgabe durch das Team AC.________, am Wochenende selbständige Einnahme unter Aufsicht der Eltern, einmal monatliche psychiatrische Therapie) nicht aus (pag. 783 Z. 6 ff.). Da die ambulante Behandlung nicht ausreichend sei, bleibe nur das stationäre Setting. In einem erstmals geschlossenen Setting wäre es möglich, den Cannabiskonsum zu reduzieren. Dabei müsse von rund 12 Monaten ausgegangen werden (pag. 783 Z. 35 ff.). Ein ambulanter Rahmen müsste deutlich intensiver sein als der heutige. Alle ein bis zwei Wochen bei einem forensischen Psychiater, der sich mit Massnahmen auskenne.