Die Gutachterin zitierte daraufhin eine Studie, wonach neben einem möglichen Beitrag des Cannabiskonsums bei der Auslösung schizophrener Erkrankungen auch von einer genetischen Komponente ausgegangen werden müsse. Es gebe Hinweise, dass Cannabiskonsum den Ausbruch einer schizophrenen Psychose bei vulnerablen Personen beeinflussen könne. Weiter gelte festzuhalten, dass Cannabiskonsum eine schädigende Wirkung auf Verlauf und Psychopathologie der Schizophrenie habe.