Hinsichtlich der Risikoprognose beurteilte die Gutachterin den weiterbestehenden Cannabiskonsum als deutlichen Risikofaktor für eine erneute psychotische Dekompensation. Zwar scheine die Medikamentencompliance im Vergleich zur letzten forensisch-psychiatrischen Untersuchung deutlich gebessert, allerdings sei es unter Medikation erneut zu psychotischen Dekompensationen gekommen, was als prognostisch ungünstig beurteilt werde. Als ebenfalls ungünstig zu beurteilen sei, dass es im Rahmen der psychotischen Dekompensation erneut zu fremdaggressiven Verhalten gekommen sei.