digen. Es sei zu bezweifeln, dass es ihnen gelinge, sich vor den Kindern dem andern Elternteil gegenüber loyal zu verhalten. Es scheine, als hätten sich die Töchter von der Mutter distanziert. Die Eltern würden ihren Konflikt nach wie vor mitunter über die Kinder austragen und würden sich gegenseitig die Schuld für das Verhalten der Kinder geben (pag. 317 ff.). Aus den Berichten geht somit hervor, dass gewisse (gegenseitige) Vorwürfe von Gewalt oder Instrumentalisierung der Kinder immer wieder im Raum standen, weder die KESB noch die Polizei aber konkrete Anhaltspunkte wahrnehmen konnten, um deren Berechtigung zu prüfen.