Auch bei sich schilderte der Bruder Veränderungen. So gab er an, dass er – bis zu dem Zeitpunkt, wo seine Eltern den Beschuldigten weggeschickt hätten – ein anderer Mensch gewesen sei. Er sei wie eine Leiche unterwegs gewesen. Er habe extrem abgenommen. Er hätte etwas machen sollen und mit seiner Schwester zur Polizei gehen sollen. Er habe einfach gehofft, dass der Beschuldigte verschwinde (del. EV: pag. 69 Z. 160 ff., Z. 179). Auch aus den Aussagen des Bruders der Privatklägerin wird der kulturelle Hintergrund ersichtlich, indem er angab, er habe mit seiner Schwester und auch mit seinen Eltern nicht darüber sprechen können, was mit seiner Kultur zu tun habe (del.