Es ist aufgrund ihrer früheren Aussagen sowie der Beobachtungen ihrer Familie und damaligen Mitarbeitenden erstellt, dass sie während der Tatzeit und danach noch lange unter dem Erlebten litt und von zufälligen Begegnungen mit dem Beschuldigten aus der Bahn geworfen wurde. Im Sommer 2019 begab sie sich in psychiatrische Behandlung (pag. 46 Z. 286), nachdem sie merkte, dass sie es «nicht selber schaffte» (pag. 62 Z. 525 ff.). Sie habe sich «die Angst nehmen lassen» wollen, weil sie mit dem Ganzen beruflich sowie auch privat Mühe gehabt habe (pag. 62 Z. 516 ff.).