Emotionen: Die Privatklägerin hat sehr oft über Emotionen im Zusammenhang mit den Übergriffen berichtet, welche auf echt erlebten sexuellen Missbrauch hindeuten. Dabei verknüpfte sie diese Emotionen auch sehr differenziert mit dem Beschuldigten als Vaterfigur, was wiederum gegen die Theorie der Verteidigung spricht, dass sie anderweitig erlebten sexuellen Missbrauch aus Enttäuschung auf ihren Vater projiziere. So gab sie an, sie fühle sich während und nach den Taten oft wertlos und habe sich gedacht, er sei doch ihr Vater (pag. 27 Z. 237 f.). Seine Berührungen im Bett, als sie habe schlafen wollen, seien ihr sehr unangenehm gewesen (pag. 27 Z. 253).