Diese bestand aus ihrem Vater als einzige verwandte Bezugsperson. Zudem war ihr in ihrem jugendlichen Alter auch die Bedeutung der Übergriffe nicht klar und sie machte gute Miene zu bösem Spiel, wie das übrigens sehr viele Kinder und Jugendliche tun, welche Opfer sexuellen Missbrauchs im eigenen Heim sind. Dass sie trotz dieser Übergriffe immer wieder die Nähe zum Vater suchte, bis hin zum Mai 2018, ist nicht weiter erstaunlich und bei Missbrauchsopfern gar symptomatisch. Sie selber gab überzeugend zu Protokoll (pag. 39 Z. 806 ff.): «Weil ich hatte ein Jahr lang keinen Kontakt zu ihm, bis ich mein Kind erhalten habe und habe zu Frau AF.