Im Bericht fasst die Ärztin die von der Privatklägerin beschriebenen Beschwerden zusammen (durch Übergriffe Vater: tiefgreifende Verunsicherung in Vertrauensfähigkeit, gefühlsmässig aufwühlende Albträume über ihren Vater mit nachfolgenden traurigen Stimmungen, Niedergeschlagenheit und Wertlosigkeit, Ohnmacht darüber, dass Umfeld des Vaters ihr nicht glaube, Überschattung von traurigen Gedanken und einsamem Grübeln, Unsicherheit über eigene Schuld, ob sie schlechter Mensch sei, dann wieder riesige Wut gegen ihren Vater, manchmal auch gegen alle Männer, Gefühl betrogen zu sein, er habe ihr das Leben weggenommen, neu grosse Distanz zu Menschen, Misstrauen.