Entsprechend dem Durchsuchungsprotokoll vom 25. Oktober 2019 wurden zwar einzig das Schlafzimmer und der Keller durchsucht, allerdings sind den Akten keine Hinweise zu entnehmen, wonach sich irgendwo ein Waffenschrank oder dergleichen befunden hätte. Die Hausdurchsuchung fand an einem Freitag zwischen 14:20 Uhr und 15:30 Uhr statt (pag. 134). Weshalb der Beschuldigte seine Waffen gerade an diesem Freitagnachmittag ausnahmsweise an die Wand seines Zimmers anlehnte und die Munition unverschlossen im Nachttisch aufbewahrte, erhellt nicht.