Der Beschuldigte sei kein typischer Krimineller, sondern habe einen Fehler gemacht, werde aber mit Drogen oder anderen Straftaten nie mehr etwas zu tun haben. Die Chance stünde gleich null, dass er wieder drogensüchtig werde, was Auswirkungen darauf habe, ob er wieder straffällig werde oder nicht. Der Beschuldigte sei hervorragend integriert in der Schweiz, spreche Dialekt und fühle sich hier zu Hause. Er habe alles hier und sei nur auf dem Papier dem Kosovo anzusiedeln. Seine erweiterte Kernfamilie lebe ebenfalls in der Schweiz, wobei er seinen Vater intensiv betreue und auch mit seiner Tochter einen sehr engen Kontakt pflege.