Weiter ist dem Gutachten zu entnehmen, dass angesichts der dokumentierten Cheyne-Stokes-Atmung sowie der langjährigen und therapieresistenten arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck) das Vorliegen einer hypertensiven Kardiopathie denkbar sei, auch wenn sich zumindest im Herbst 2017 radiologisch (noch) keine Hinweise dafür ergeben hätten. Eine solche Diagnose könne aber anhand der vorliegenden Krankenakten und insbesondere ohne Obduktion nicht bestätigt werden, sodass auch keine Aussage zu einer möglichen kardialen Todesursache 1-3 Stunden nach einem Fieberschub gemacht werden könne.