Der Beschuldigte trug im Tatzeitraum als Ehemann und Vater Verantwortung für die Familie und hat deren Bestand durch sein Handeln mutwillig aufs Spiel gesetzt. Wer nach einer einschlägigen Vorstrafe über mehrere Jahre Kokain erwirbt, veräussert und auch selbst konsumiert, damit auch nach der Geburt eines Kindes nicht aufhört und dieses stattdessen an eine Drogenübergabe mitnimmt, nimmt Einschnitte für das Zusammenleben für sich und seine Familie in Kauf. Die obligatorische Landesverweisung wird angeordnet. 23.3 Dauer der Landesverweisung Die Vorinstanz setzte die Dauer der Landesverweisung auf 5 Jahre fest.