Der regelmässige Konsum von psychotropen Substanzen bzw. eine bestehende Suchtproblematik erhöhe das Risiko von fremdaggressiven Handlungen bei an schizophreniformen Störungen erkrankten Personen deutlich. Es sei zudem an den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Cannabis und psychotischen Dekompensationen zu erinnern (pag. 541). Gefragt nach der Gefahr für die Begehung von Gewaltdelikten und schweren Gewaltdelikten, gab med. pract. X.________ in der erstinstanzlichen Einvernahme an, schwere Gewaltdelikte seien dem Beschuldigten nicht vorgehalten worden.